Konzert-Termine/Kommentare

  • 7.9.2011 "Sommerträume" Abschlußkonzert Musiksommer Rügen
  • 9.9.2011 Konzert zum Festakt der Italienischen Botschaft im "Gohliser Salon"
  • 17.9.2011 "Sommerkonzert", Edvard-Grieg-Gedenkstätte Leipzig
  • 18.9.2011 "Himmlische Musik", Konzert: "Notenbuch der Anna Magdalena Bach" zum 310.Geburtstag der Anna Magdalena Bach,Bachmuseum Leipzig

Konzert "Notenbuch der Anna Magdalena Bach" im Jubiläumsjahr, Bachmuseum Leipzig

Konzert "Notenbuch der Anna Magdalena Bach" im Jubiläumsjahr, Bachmuseum Leipzig

  • 10./11.12.2011 Weihnachtlicher Liederabend, Schloß Güldengossa
  • 18.12.2011 "Himmlische Musik", Konzert: "Notenbuch der A.M.Bach", Bachmuseum Leipzig
  • 24.12.2011 "Weihnachten in der Nikolai-Kirche", Konzert zum Heiligen Abend, Leipzig

 

Sommerkonzertreise CHINA 2011



Frühlingskonzert in der Botschaft

Zur musikalischen Frühlingsnacht "auf Flügeln des Gesanges" hieß Gesandter Hartmut Krausser am 14. April zahlreiche Gäste in der Deutschen Botschaft willkommen.

Im heurigen Gedenkjahr anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten Franz Liszt lag der musikalische Akzent des Abends auf dem romantischen Lied des 19. Jahrhunderts.

Franz Liszt gilt als einer der prägenden Neuerer der Romantik und löste damals durch sein virtuoses Klavierspiel eine regelrechte „Lisztomanie“ aus. Neben Liszt standen weitere bedeutende Komponisten der Epoche wie z.B. Richard Wagner, Johannes Brahms oder Gustav Mahler auf dem Programm, die als kritische Geister wegweisend für das Musikleben ihrer Zeit waren.

Frühlingskonzert in der Botschaft Als wesentliche Anliegen der Romantik gelten heute noch die Betonung des gefühlvollen Ausdrucks in der Musik sowie die Verbindung mit literarischen Ideen oder Elementen der Volksmusik, wie sich an den ausgewählten Stücken des Abends gut nachvollziehen ließ.

Das anspruchsvolle Programm wurde dargeboten von den beiden deutschen Künstlern Alexandra Röseler (Mezzosopran) und Alexander Meinel (Klavier), die aus Leipzig zur musikalischen Frühlingsnacht angereist waren. Beide leben und wirken in der Stadt, die seit Johann Sebastian Bach als ein musikalischer Mittelpunkt Deutschlands gilt, der Heimstätte des Thomanerchors wie des Gewandhaus-Orchesters. Schon zur Zeit der Romantik war Leipzig ein wichtiges Zentrum intellektuellen Austauschs. Die Künstler ließen es sich nicht nehmen, am Schluss mehrere zum Frühlingsthema passende Zugaben zu spielen: So bildeten Robert Schumanns Lied „Frühlingsnacht“ aus dem Liederkreis op. 39 nach einem Gedicht Joseph von Eichendorffs sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys „Auf Flügeln des Gesanges“ den krönenden Abschluss eines unvergesslichen Abends in der Deutschen Botschaft.

Homepage der Botschaft



18.4.2009 "Frühlingserwachen" Konzertsaal Ringcafee, Leipzig
09.6.2009 "Lieder und Arien Leipziger Komponisten" mit dem Universitätsmusikdirektor Timm, Bachfest Leipzig, Gohliser Salon
14.6.2009 "Sommerkonzert" Auf Flügeln des Gesanges, Weißes Haus
17.10.2009 "CD-Präsentation" Dr. Bräuer-Verlag
30.10.2009 "Konzert zur Richard- Wagner-Tagung", Grassimuseum Leipzig
1.11.2009 "Wiener Klassik" Auf Flügeln des Gesanges,Weißes Haus
20.3.2010 "CD-Präsentation" Buchmesse Leipzig, Dr. Bräuer-Verlag
13.6.2010 "Chopin und seine Zeitgenossen" ,Konzert im Weißen Haus
24.7.2010 "Sommerkonzert" Dr.Bräuer-Verlag

SachsenSonntag vom 16.05.2010

SachsenSonntag vom 16.05.2010

Leipziger Rundschau vom 10.05.2010

Leipziger Rundschau vom 10.05.2010

Leipziger Rundschau vom 10.05.2010

Rheinische Post, 02.03.2010 - Von Udo Spelleken

Ein Abend der sanften Töne

Mezzosopranistin Alexandra Röseler und Pianist Dietmar Nawroth gestalteten auf Einladung der Musikalischen Gesellschaft einen Liederabend mit Werken von Bach, Mendelssohn und Schumann in der Stadthalle.

Rheinberg. Zu einem Konzert mit Liedern und Klavierstücken Leipziger Komponisten hatte die Musikalische Gesellschaft in die Stadthalle eingeladen.

Es war ein Abend der sanften Töne, vorgetragen von einer starken Frau, in einer großartigen Zusammenstellung deutschen Liedguts, die tiefgehende Texte einfühlsam, klar und sensibel interpretierte.

Daneben ein virtuoser Pianist, der sehr intim, nach innen gekehrt, dabei aber mit hellem, offenen Klang und verblüffend klarer Struktur die Werke von Bach, Mendelssohn, Clara und Robert Schumann dem Publikum unauffällig nahe brachte. Da gab es keine Extravaganzen, sondern leidenschaftlich virtuose und intensive Kammermusik mit Momenten tiefsten Gefühls von Komponisten, die auch im Lied eine ganz wesentliche Form des Ausdrucks fanden. Die "Zwei Lieder ohne Worte" von Mendelssohn Bartholdy ließ Nawroth verhalten und sehr romantisch in teils lebhafter, molodienreicher Atmosphäre erstrahlen. In den "Drei Fantasiestücke" von Schumann ließ er das Publikum eine sehr einfühlsame klangliche Differenzierung erfahren und führte es geschickt durch die fast gemeißelte Deutlichkeit der Details.

Poetisch und pikiert, begeistert und schwermütig gab sich Alexandra Röseler in den Arien und Liedern. Sie bestach mit ihrer Stimme durch klare Linienführung, geschmackvolle Phrasierung und einem weich fließenden Gesamtklang, der von der ersten Note an fesselte. Ihr hohes künstlerisches Niveau zeigte sich insbesondere in dem Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" von Schumann nach Texten von Adalbert von Chamisso, in deren intensive Gestaltung das kongeniale Zusammenwirken zweier hoch begabter Individualisten zu bewundern war. Eine elegante Gestik unterstrich die Persönlichkeit der sympathischen Sängerin im hellroten Abendkleid.

Voller Grazie und mit einem hohen Maß an musikalischer Ausdruckskraft überzeugte das Duo bei Clara Schumanns Liedern "Ich stand in dunklen Träumen" und "Am Strande" durch eine bis ins Detail miteinander verschmolzene Agogik und Interpretation. Dem begeisterten Applaus nach zu urteilen gefiel dem Publikum der vielfältige Ausdruck von Nachdenklichkeit bis hin zur Ausgelassenheit.

NRZ/UAZ - 02.03.2010 - Alexander Florie

Auf den Flügeln des Gesangs

Alexandra Röseler und Dietmar Nawroth präsentierten Schumann-Liederabend in der Stadthalle Rheinberg im Rahmen des Schumann-Jahres

Im Rahmen der Konzertsaison einen solchen Liederabend anzubieten, lag für Rabe auf der Hand: "Anlässlich des Schumann-Jahres wollten wir mal einen Abend, in dem sich ausschließlich Leipziger Komponisten wiederfinden - die dort gelebt und gearbeitet haben".

So hatte man zwei besondere Künstler mit Bezug zur Schumann-Stadt verpflichtet: Alexandra Röseler ist in Leipzig geboren, schloss ihr Gesangsstudium ab und arbeitet dort regelmäßig mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zusammen. Dietmar Nawroth studierte in Leipzig und gibt an der Musikhochschule Unterricht.

Entsprechend zum Thema präsentierten die beiden Künstler ein facettenreiches Programm, dass von J.S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumann, M. Reger, R. Wagner bis zu R. Schumann reichte. Dabei wechselten im ersten Part Gesangs- und Solopartien ab, im zweiten Teil wurden drei Fantasiestücke von Schumann und der Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" nach Texten von Adalbert von Chamisso dargeboten. Auf der spartanisch geschmückten Empore mit Klavier beeindruckte Alexandra Röseler mit stimmlicher Qualität. Schön akzentuiert sang sie in der Arie "Willst du dein Herz mir schenken" über die Verschwiegenheit der Liebe, in Bartholdys "Auf Flügeln des Gesangs" verströmte sie Frühlingsgedanken und bei "Ich stand in dunklen Träumen" von Clara Schumann klang sie ganz anmutig. Nawroth untermalte mit seinem dezenten Spiel die Romantik und Dramatik. Er setzte sogar eigene Akzente - so bei Bachs "Rondo C-Dur" oder den sehr melancholisch-verträumten Fantasiestücken Schumanns.

Höhepunkt des Abends war der achtteilige Liederzyklus, in dem Röseler die ganze Palette der Emotionen von der ersten Verliebtheit einer Frau ("Das Glück ist die Liebe - die Liebe ist das Glück") bis zur Trennung durch den Tod ("Die Welt ist leer") vermittelte. Und wer mit soviel Sentimentalität seine Stimme einsetzt, der schwebt wirklich - dem Namen des Programms entsprechend "auf Flügeln des Gesangs."


Weihnachtskonzerte:

06.12.2009, 15:30 Uhr - Klavierhaus Fiech, Leipzig

19.12.2009, 11:00 Uhr - Klavierhaus Fiech, Leipzig

19.12.2009, 20:00 Uhr - Schlosskonzert Güldengossa

Juli/August 2009 - Konzertreise Ostsee/Nordsee

6.6.09, 19:00 Uhr - Sommerklänge, Schloss Markkleeberg

 

Leipziger Volkszeitung vom 8. Mai 2009

17.5.09, 11:00 Uhr - "Lieder und Duette" von Fanny Hensel, F. Mendelssohn Bartholdy und R. Schumann, Mendelssohn-Haus Leipzig anlässlich des "Mendelssohn-Jahres 2009"

17.5.09, 11:00 Uhr - "Lieder und Duette" von Fanny Hensel, F. Mendelssohn Bartholdy und R. Schumann, Mendelssohn-Haus Leipzig anlässlich des "Mendelssohn-Jahres 2009"

14.3.09, 14:00 Uhr -

"Hohelied der Liebe" Konzertsaal im "Ring-Café" Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse 2009

Das Hohelied der Liebe - Erotische Lyrik der Bibel, musikalisch durchdrungen, gilt als eine besondere Veranstaltung zur Buchmesse
Goethe bezeichnete das Hohelied als die herrlichste Sammlung von Liebesliedern, die Gott erschaffen hat. Die Sammlung der etwa 3000 Jahre alten lyrisch-erotischen Texte hat bis heute nichts von ihrer Lebendigkeit und Frische eingebüßt. Lieder und Arien unterschiedlichster Epochen, gesungen von der Mezzosopranistin Alexandra Röseler, werden mit Flöten- und Gitarrenklängen untermalt, ebenso die gelesenen Texte.

Vernissage in Arztpraxis Dr.Andreas Purschwitz

Vernissage in Arztpraxis Dr.Andreas Purschwitz


19.2.09 - "Vernissage der Künste"
Gohliser Schlößchen Leipzig



25.1.09 - "Zigeunerliebe"
Konzertsaal im "Ring-Café" Leipzig eine Johannes-Brahms-Matinee


24.12.2008 - "Heilige Christvesper"
Nikolaikirche Leipzig



13.12.08 - Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Stadtkirche St. Marien, Borna




2.11.08 - "Auf Flügeln des Gesanges"
Weißes Haus, Markkleeberg 
9. Liederabend der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges"



28.8.08 - "Goethe-Abend"
"Dorint-Konzertsaal" Weimar
anlässlich 259. Goethe-Geburtstag



6.5.08 Haus des Buches, Leipzig
Vernissage "Zwischen Olymp und Purgatorium" 
Von Zeus`Töchtern immer wieder geküsst

Prof. Ulrich Hachulla bedankt sich bei Prof. Howard Arman (Klavier) und Alexandra Röseler (Gesang) für den musikalischen Kunstgenuss anlässlich seiner Ausstellungseröffnung im " Haus des Buches" Leipzig. Als Alexandra Röseler, international anerkannte Mezzosopranistin und Stimmbildnerin bei den Thomanern, Lieder von F. Mendelssohn Bartholdy, R. Schumann und J. Brahms anstimmt - am Klavier begleitet von Professor Howard Arman, Direktor des MDR-Chors - wird der gelungenen Veranstaltung ein besonderer Glanz verliehen. Prof. Ulrich Hachulla dankt sichtlich bewegt.


5.3.08 - Festveranstaltung "60 Jahre Israel" in Leipzig

"Wirklich bewegend"
Erstmals musizieren israelische und deutsche Militärmusiker gemeinsam in Leipzig.
Die junge israelische Sängerin Hadar Atavi nutzt die Gelegenheit, um sich von der Leipziger Mezzosopranistin Alexandra Röseler Rat für ihre Ausbildung zu holen.


22.2.08 Ring-Podium Leipzig mit Prinz Philip von Preußen und Dr. R. Hickethier,
Alexandra Röseler als Solistin mit Liedern und Arien von F. Mendelssohn Bartholdy, 
R. Schumann, G.F. Händel 
Moderation: Dr. R. Steinbruch


3.2.2007 Vernissage zur eigenen Aquarell-Ausstellung "Meeresklangfarben" in Markkleeberg

3.2.2007 Vernissage zur eigenen Aquarell-Ausstellung "Meeresklangfarben" in Markkleeberg Aus Klängen werden Farben - Musikerin Alexandra Röseler eröffnet ihre erste Kunstausstellung.
Sängerin, Pianistin und Malerin Alexandra Röseler eröffnete ihre erste Ausstellung. Als Mezzosopranistin hat sie sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Weniger bekannt war bisher ihre zweite künstlerische Leidenschaft - die Malerei. Schon als Kind hat Röseler autodidaktisch gemalt. Seit 1999 besucht sie jedes Jahr Aquarellseminare und Meisterkurse von H. Michael Gerdes in Berlin, Heidelberg und auf der Insel Juist. Ihre Liebe zur Nordseeinsel und zum Meer allgemein strahlen die Bilder aus. Musik und Malerei sind für sie untrennbar. Röseler setzt Stimmungen in Töne und Bilder um. Farben entsprechen Klängen, die für den Betrachter nicht hörbar, aber für sensible Menschen spürbar sind. "Die Morgenstimmung ist ganz klar Fis-Dur", sagt sie dem staunenden Publikum. Passend dazu sang sie Lieder von Schubert und Händel, begleitet von Nikolaikantor Jürgen Wolf auf dem Klavichord. Kunstmäzen Herbert Staffa hielt die Laudatio auf die vielseitige Künstlerin und ernannte sie "zur Hofsängerin ohne Hof, die alles aus Leidenschaft tut". Er würdigte auch ihre Nachwuchsarbeit. Sie ist Stimmbildnerin bei den Thomanern und Mitbegründerin des Forum Thomanum. "Es gibt heute kaum noch Hausmusik, also müssen wir die Kinder wieder an die Musik heranführen", erläuterte Alexandra Röseler ihren Gästen, darunter OBM B. Klose und der Sachgebietsleiter Kultur, A. Bovet.

15.04.07 Mendelssohn-Haus Leipzig
Mezzosopranistin des Gedenkkonzertes für den Chorherrn zu St. Thomae, Dr.med. W. Jentzsch, mit Liedern von F. Mendelssohn Bartholdy/Fanny Hensel
Klavier: Prof. D. Nawroth


23.9.07 - "Auf Flügeln des Gesanges"
Markkleeberg "Weißes Haus"
8. Liederabend der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges" 

Mit viel Freude und Anerkennung für drei Künstler aus Markkleeberg und Leipzig,
Alexandra Röseler (Mezzosopran), Prof. D. Nawroth ( Klavier) und Konzertmeister des Gewandhausorchesters H. Hochschild (Violine) erlebte das wieder zahlreich erschienene Publikum ein hochsensibles und virtuoses Kammerkonzert.
Es war der 8. Abend unter der sinnigen Thematik "Auf Flügeln des Gesanges" - diese Konzertreihe veranstaltete Alexandra Röseler erstmals 2004 - und erstaunlich ist es immer wieder, mit welcher Sicherheit auch selten gespielte Werke aufgeführt werden. Nicht endender Beifall brachte dem Publikum als Zugabe eine virtuose Händel-Arie zu Gehör. Das bewies wieder das große Können der Mezzosopranistin, die das breite Spektrum der musikalischen Stilrichtungen und deren Interpretation sicher beherrscht.

5.11.07 Gewandhaus Leipzig, Großer Saal, Konzert der Deutschen Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant W. Willems

Alexandra Röseler singt heute erstmals im Gewandhaus.
"Ein bisschen aufgeregt bin ich schon" gesteht die Markkleebergerin Alexandra Röseler vor ihrem ersten Auftritt im Gewandhaus am heutigen Montag. Zum Benefizkonzert der Bundeswehr singt die Mezzosopranistin, begleitet vom Heeresmusikkorps Kassel, Gershwin-Melodien. Dabei muss sie gar nicht aufgeregt sein: Die Künstlerin, die an der hiesigen Musikhochschule Gesang und in Magdeburg Musikpädagogik studierte, holte sich auf ihren Konzerten in Deutschland, Italien, Österreich, Südafrika nationale und internationale Anerkennung. Zum Bachfest "Tokyo 2000" trat sie in der Metropolitan Hall in Japan auf. Zu ihren zahlreichen Fans zählt der schwedische Honorarkonsul Rudolf von Sandersleben. In seinem Schloss in Althörnitz bei Zittau setzt Alexandra Röseler ihre Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges" aus der Weißen Villa in Markkleeberg fort.

5.9.2006 Altes Rathaus Leipzig
Konzert und CD-Präsentation "Sternenstunde" unter der Schirmherrschaft 
des OBM Leipzig, B. Jung



Poesie von Mendelssohns und Schumanns - Alexandra Röseler und Norman Shetler im Alten Rathaus
Zum Kunstlied gehören zwei. Und am Flügel des Gesangs sitzt Norman Shetler, eine Legende, der ständige Begleiter D. Fischer-Dieskaus, einer, der sich uneitel in den Dienst des Sängers stellt, in den Dienst des Wortes also. Das tut auch Röseler, die unprätenziös, ungekünstelt und direkt mit jenen Versen Heines, Lenaus, Eichendorffs, Chamissos, Serres umgeht, die in beiden romantischen Musikerfamilien so subtil mit Tönen umrankt wurden. Mit delikat gespannten Bögen spürt Röseler schlicht und innig im gut besuchten Festsaal dem Leben hinter den Melodien nach - sicher getragen vom wunderbaren Shetler. Schwärmerisch und verletzt, euphorisch und gebrochen, ekstatisch und melancholisch - Röseler und Shetler treffen den jeweils entscheidenden Ton von Schumanns "Frauenliebe und -Leben" oder Mendessohns "Auf Flügeln des Gesanges" oder Fannys verträumtes "Abendbild" oder Claras feierliches "Mein Stern". Große Kunst im Kleinen. Das gilt auch für Shetlers Solo-Auftritte: Schumanns Arabesque und die Kinderszenen, ganz zurückgenommen, ohne jede Kitschgefahr. Viel Applaus, zwei schöne Zugaben.

Ein würdiger Rahmen im 450-jährigen Alten Rathaus

Gesungene und gespielte Poesie vom Feinsten

Genau passend zum 450-jährigen Jubiläum des Altern Rathauses. Dargeboten im altehrwürdigen Saal des architektonischen Wahrzeichens von der Mezzosopranistin Alexandra Röseler und dem amerikanischen Konzertpianisten Norman Shetler.
Alexandra Röseler, ein echtes Leipziger Kind, studierte Musikpädagogik an der Uni in Magdeburg, konzertierte erfolgreich als Pianistin, besuchte Meisterkurse, reiste mit namhaften Dirigenten nach Italien, Österreich, Südafrika, Japan. Norman Shetler arbeitete viele Jahre mit D. Fischer-Dieskau, Anneliese Rothenberger und im Besonderen mit P. Schreier. Der Amerikaner arbeitet als Professor für Liedinterpretation an der Musikhochschule in Wien und kam für das Leipziger Konzert direkt von Salzburg. Dort leitete er am Mozarteum einen Meisterkurs.

Mit "Auf Flügeln des Gesanges" von F. Mendelssohn Bartholdy begann dann das zweistündige Festkonzert mit Werken von Clara und R. Schumann sowie Fanny Hensel, wofür sich die zahlreiche Zuhörerschar mit Ovationen bedankte. "Es war ein wunderbarer Abend. Ich habe jede Minute des Konzerts mit allen Fasern meines Herzens genossen" (I. Stiehler, die vor Jahren als Kulturjournalistin N. Shetler mehrfach interviewte). "Ich bin von Alexandra Röseler sehr angetan. Exzellent ihre gesangliche Leistung des poetisch geformten Wortes" (B. Rabald). Schwedens Honorarkonsul Rudolf von Sandersleben ist entzückt von diesen zwei Sternstunden. "Als eine begnadete Künstlerin" bezeichnete Hubertus Freiherr von Erffa Alexandra Röseler. 
Normann Shetler: "Leipzig ist eine lebendige, unverwechselbare Musikstadt. Frau Röseler eine wunderbare Kollegin. Ich fühle mich geehrt, sie zu kennen, mit ihr zu arbeiten. Sie ist sehr fleißig, hat eine wunderbare Stimme und ist noch dazu eine schöne Frau".

Leipziger Volkszeitung vom 23.09.2005



Rezension zum Konzert am 05.06.2005 im "Weißen Haus" Markkleeberg

Am Sonntag, dem 05.06.2005 fand im "Weißen Haus" Markkleeberg der dritte Abend der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges" statt. Die künstlerische Leiterin der Veranstaltungsfolge, Mezzosopranistin Alexandra Röseler, und die Professoren Nawroth (Klavier) und Mäder (Klarinette) boten neben Werken von Spohr und Schumann auch Kammermusikstücke von zwei Komponistinnen dar. Laut einer Rezension von Schumann in seiner "Neuen Zeitschrift für Musik" von 1836/37 ließen sich die Namen aller Komponistinnen bequem auf ein "Rosenblatt" schreiben. Das hatte zu tun mit der gesellschaftlichen Ächtung der künstlerisch kreativen Frau und ihrer Geschlechterrolle überhaupt. Ein Name, der unbedingt auf das "Rosenblatt" gehörte, war der Name Fanny Hensel. In diesem Jahr ist des 200. Geburtstages der Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys zu gedenken.

In der Soiree erklangen - meisterhaft und eindrucksvoll vorgetragen von Dietmar Nawroth -"Drei Lieder ohne Worte" für Klavier von Fanny Hensel. Es schlössen sich zwei Lieder der Komponistin an, ausdrucksstark interpretiert von der Sängerin Alexandra Röseler und ihrem Begleiter am Klavier.

Der zweite "Rosenblatt-Name" lautet Julie Baroni-Cavalcabö, deren Lehrer in Lemberg der Mozart-Sohn Franz Xaver war. Ihr "Allegro di Bravura" in e-moll wurde mit Bravour vom Leipziger Musikprofessor gespielt. Vor der Pause kamen vier Lieder aus dem Louis Spohr-Zyklus "Sechs deutsche Lieder" op. 103 für Sopran, Klarinette und Klavier zu Gehör. In Spohr's Liedern ist die Vorliebe für seltene Besetzungen und Experimentierlust zu spüren. Mit romantischer Musizierfreude fügt Spohr in seinem Zyklus der Klavierbegleitung einen Klarinettenpart hinzu, der einen expressiven klanglichen Hintergrund zaubert. Alexandra Röseler, Dietmar Nawroth und Wolfgang Mäder waren ergriffen von dieser Musizierlust und boten Hinreißendes.

Der Höhepunkt des Abends war der "Liederkreis" op. 39 von Robert Schumann. Dieser entstand im "Liederjahr" 1840 - seinem Hochzeitsjahr mit Clara Wieck. In Schumann's Liederzyklen, die dichterisch und musikalisch zusammengehören, setzt er die bildhafte Ausdruckskraft des Klavieres im besonderen Maße ein. Das Klavier ist gleichberechtigter Kammermusikpartner des Sängers geworden. Die Sängerin Röseler und der Pianist Nawroth wurden allen Erwartungen gerecht, boten Texte und Klänge in vollendeter Form. Nicht nur am Rande sei bemerkt, dass die junge Mezzosopranistin sämtliche Lieder auswendig mit stimmiger Gestik und absoluter Textverständlichkeit wohltuend darbot. Besonders hervorzuheben ist die gefühlvolle Interpretation von "Mondnacht".

Das Publikum im ausverkauften Konzertsaal spendete langanhaltenden Beifall für diesen reizvollen und gelungenen musikalisch-poetischen Streifzug durch die Welt der Romantik.

Man darf auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe am 25. September 2005 gespannt sein!

Astrid Eberlein
Vorsitzende des Richard-Wagner-Verbandes
Magdeburg


5.6.2005 - "Auf Flügeln des Gesanges" Weißes Haus, Markkleeberg

3. Liederabend der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges"

Rezension von Astrid Eberlein, Vorsitzende des Richard-Wagner-Verbandes Magdeburg

Am Sonntag, dem 5.6.05 fand im "Weißen Haus" Markkleeberg der dritte Abend der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges" statt. Die künstlerische Leiterin der Veranstaltungsfolge, Mezzosopranistin Alexandra Röseler sowie die Professoren Nawroth (Klavier) und Mäder (Klarinette), boten neben Werken von Spohr und Schumann auch Kammermusikstücke von zwei Komponisten dar. Laut einer Rezension von Schumann in seiner "Neuen Zeitschrift für Musik" von 1836/37 ließen sich die Namen aller Komponistinnen bequem auf ein "Rosenblatt" schreiben. Das hatte zu tun mit der gesellschaftlichen Ächtung der künstlerisch kreativen Frau und ihrer Geschlechterrolle überhaupt.

Ein Name, der unbedingt auf das "Rosenblatt" gehörte, war der Name Fanny Hensel. In diesem Jahr ist des 200. Geburtstages der Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys zu gedenken.

In der Soiree erklangen - meisterhaft und eindrucksvoll vorgetragen von Dietmar Nawroth - "Drei Lieder ohne Worte" für Klavier von Fanny Hensel. Es schlossen sich zwei Lieder der Komponistin an, ausdrucksstark interpretiert von der Sängerin Alexandra Röseler und ihrem Begleiter am Klavier.

Vor der Pause kamen vier Lieder aus dem Louis Spohr-Zyklus "Sechs deutsche Lieder" op. 103 für Sopran, Klarinette und Klavier zu Gehör. In Spohr's Liedern ist die Vorliebe für seltene Besetzungen und Experimentierlust zu spüren. Mit romantischer Musizierfreude fügt Spohr in seinem Zyklus der Klavierbegleitung einen Klarinettenpart hinzu, der einen expressiven klanglichen Hintergrund zaubert. Alexandra Röseler, Dietmar Nawroth und Wolfgang Mäder waren ergriffen von dieser Musizierlust und boten Hinreißendes.

Der Höhepunkt des Abends war der "Liederkreis" op. 39 von Robert Schumann. Dieser entstand im "Liederjahr" 1840 - seinem Hochzeitsjahr mit Clara Wieck. In Schumann's Liederzyklen, die dichterisch und musikalisch zusammengehören, setzt er die bildhafte Ausdruckskraft des Klavieres im besonderen Maße ein. Das Klavier ist gleichberechtigter Kammermusikpartner des Sängers geworden. Die Sängerin Röseler und der Pianist Nawroth wurden allen Erwartungen gerecht, boten Texte und Klänge in vollendeter Form. Nicht nur am Rande sei bemerkt, dass die junge Mezzosopranistin sämtliche Lieder auswendig mit stimmiger Gestik und absoluter Textverständlichkeit wohltuend darbot. Besonders hervorzuheben ist die gefühlvolle Interpretation von "Mondnacht".

Das Publikum im ausverkauften Konzertsaal spendete langanhaltenden Beifall für diesen reizvollen und gelungenen musikalisch-poetischen Streifzug durch die Welt der Romantik.

Man darf auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe am 25.9.2005 gespannt sein.


Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 8. April 2005

Mit Schumanns Liedern von Liebe und Leidenschaft berühren

Mezzosopranistin Alexandra Röseler gastiert morgen in Thierbaum / Sie wird von Viktor Vetter und Joachim Friedel begleitet

Thierbaum/Bad Lausick.

"Frauenliebe und -leben" ist das Konzert morgen, 20 Uhr, im Gewölbe des Thierbaumer Friedel-Hofs überschrieben. LVZ sprach mit der Mezzosopranistin Alexandra Röseler über romantische Lieder und dieThierbaumer Konzert-Atmosphäre.

Frage: Lieder von Schumann, Spohr, Mendelssohn-Bartholdy - was erwartet das Publikum morgen Abend?

Alexandra Röseler: Das Publikum taucht ein in eine Welt mit den immer wiederaufs Neue bewegenden Themen Liebe, Leidenschaft, Schmerz und Tod. ImMittelpunkt steht der Liederzyklus von Robert Schumann "Frauenliebe und-leben" nach Texten von Adalbert von Chamisso. Schumann schrieb ihn 1840. Er befand sich auf dem Höhepunkt seines Liedschaffens, beflügelt durch die endlich erfolgte Heirat mit Clara Wieck, seiner großen Liebe. Außerdem werden Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Louis Spohr zu hören sein.Bei den Spohr-Liedern berühren innige Wechselgesänge zwischen Gesangsstimme und Klarinette (Joachim Friedel), getragen vom Klavierpart (Viktor Vetter).

Welchen Stellenwert hat die Romantik für Sie?

Sie nimmt einen großen Raum in meinem Repertoire ein - von Franz Schubert über Richard Strauß bis Johannes Brahms. Robert Schumann zu Ehren veranstalte ich im Weißen Haus in Markkleeberg eine Konzertreihe. Dort sollen neben kleineren Kompositionen seine bedeutendsten Liederzyklen und Solostücke für Klavier erklingen.

In Thierbaum waren Sie mehrfach zu Gast. Was verbindet Sie mit diesem Musik-Ort?

Als Sängerin wirkte ich im Jahre 2000 bei einem Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung der Thierbaumer Orgel mit - gemeinsam mit Thomaskantor Biller. Im vergangenen Jahr gastierte ich zur Orgeleinweihung mit der Organistin Christiane Bräutigam. Mit meinem Vater, der als Organist und Pianist mehrere Abende dort gestaltete, musizierte ich wiederholt in der Thierbaumer Kirche. Verwandtschaftliche Beziehungen lassen mich gern in diesem landschaftlich reizvoll gelegenen Ort verweilen.

Welche aktuellen Projekte verfolgen Sie?

Als künstlerische Leiterin der Konzertreihe "Auf Flügeln des Gesanges" in Markkleeberg liegt mir dieses Projekt besonders am Herzen. Nach der CD-Produktion "Clavierbüchlein vor Anna Magdalena Bachin" und vielen Präsentationskonzerten arbeite ich zurzeit an zwei neuen CD-Projekten mit Werken von Johann Sebastian Bach und natürlich Robert Schumann.

LVZ-Redaktion Geithain E. Schulreich